Zwei Skifahrer im hochalpinen Gelände der Freesports Arena Dachstein Krippenstein.

Die Snow & Fun Card

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Ihre bekannt gegebenen Daten (E-Mail-Adresse, Anfrage; optional: Anrede, Titel, Vorname, Nachname, Telefon) werden von Oberösterreich Tourismus GmbH ausschließlich für die Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nur dann weitergegeben, wenn die Anfrage von Dritten (z.B. touristische Leistungsträger) zu beantworten ist. Siehe auch Datenschutzerklärung.

/ Mit Hannes Trinkl auf der Piste

Mit Hannes Trinkl auf der Piste

Der Abfahrtsweltmeister von 2001 auf "seiner" Weltcup-Strecke in Hinterstoder

Sie ist die einzige Weltcup-Piste Oberösterreichs, die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke in Hinterstoder. Der Abfahrts-Weltmeister von 2001 und Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 kennt die schwierige Piste, die seinen Namen trägt, so gut wie kein zweiter. Wie sieht Hannes Trinkl selbst "seine" Weltcupstrecke? Wo sind die Kriterien und die Schlüsselstellen? Wir haben den aktuellen Weltcup-Renndirektor des internationalen Skiverbandes FIS gefragt.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Es ist eine sehr anspruchsvolle, mit vielen Übergängen gespickte Abfahrt, die selbst geübten Skifahrern eine große Herausforderung bietet. Aus dem Starthaus hinaus beginnt die Fahrt mit einem kurzen Flachstück bevor man nach einer Linkskurve in den ersten Steilhang hineinfährt. Hier zieht es einem schon das erste Mal den Bauch zusammen.

Aus dem Steilhang hinaus folgt ein kurzes Flachstück zu einem Übergang, den sogenannten "Schröcksi Sprung", über den bei den Weltcuprennen gesprungen wird. Weiter geht es durch eine halbsteile Passage zu einer schwierigen Rechtskurve, "Badicorner" genannt, über eine kleine Welle und hinein in den sehr langen und anspruchsvollen Steilhang, dem schwierigsten Teil der Strecke. Der Steilhang zeichnet sich besonders durch drei Wellen aus. Diesen Hang hinunter zu fahren, ohne eine Pause einzulegen, kann schon in den Oberschenkeln brennen.

Nach diesem anspruchsvollen Teil kommt einer meiner Lieblingsabschnitte. Eine etwas flachere Passage mit vielen schönen Wellen. Man kommt am "Hochstandsprung" vorbei, bei dem die Rennläufer wieder abheben. Vor dem "Zielsprung" geht es noch einmal über ein kurzes Flachstück. Der letzte Hang ist wieder ein bisschen steiler und mit ein paar schönen Schwüngen geht's hinunter ins Tal!

Diese Abfahrt zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung an mittelsteilen bis sehr steilen Passagen aus und auch erfahrene Skifahrer finden auf dieser Strecke Adrenalin pur. Ich selbst ziehe gerne meine Schwünge hinunter, gerade die vielen Übergänge und Wellen gefallen mir besonders gut.